3. Februar 2003
Der Klang der Marke Siemens

MetaDesign entwickelt Corporate Sound für Siemens

Pünktlich zur Hauptaktionärsversammlung von Siemens am 23. Januar 2003 erklang das neue Akustische Logo von Siemens.

Dies war der erste hörbare Auftritt des Projekts "Corporate Sound", das MetaDesign für Siemens im Frühjahr 2002 startete. Ziel ist es für die Marke Siemens eine komplexe Klangwelt zu schaffen, die weit mehr umfasst als ein akustisches Unternehmenslogo oder einen "Jingle" für die Werbung.

Siemens hat erkannt, dass in der sinnlichen Wahrnehmung die akustische Dimension eine herausragende Rolle spielt. "Im Sinne ganzheitlicher Kommunikation werden wir deshalb zukünftig auch beim Auftritt einer Marke die Aspekte Geräusch, Klang und Musik stärker als bisher beachten und berücksichtigen", so Jürgen Barthel, bei Siemens Corporate Communications in München für das globale Design der Marke Siemens und somit auch für das akustische Design verantwortlich.

Die Soundspezialisten von MetaDesign haben zunächst die akustischen Wurzeln und den auditiven Status quo der Marke analysiert. Das Akustische Logo ist wie auch das Corporate Design von Siemens aus der Fibonacci-Zahlenreihe hergeleitet.
Die charakteristische, synkopische Rhythmusstruktur ermöglicht verschiedene Klangfarben einzusetzen, die im Zusammenspiel von "elektronisch" und "menschlich" der Marke Siemens entsprechen. Prof. Carl-Frank Westermann, Head of Corporate Sound bei MetaDesign: "Ein Soundbranding-Konzept, welches die Kernidentität der Marke Siemens akustisch widerspiegelt und darüber hinaus die Emotionalisierung der Marke auch audiovisuell fördert."

Der Corporate Sound Siemens wird im zweiten Schritt durch Klangstimmungen (Soundmoods) vervollständigt. Mitte dieses Jahres wird dann der Klang der Marke Siemens ein weiteres Markenführunginstrument sein. MetaDesign - Deutschlands führende Designagentur im Bereich Corporate Identity und Corporate Design entwickelt für Unternehmen auch Corporate Sound, um visuelles und akustisches Design markenstärkend in Einklang zu bringen. Für die Anwendungsbereiche wie Film, Fernsehen, Hörfunk, Internet, Präsentation, Messe, Events, Telefonschleife und auch im Mobilfunk wird somit aus einem "Look and Feel" ein bewusstes "Look, Listen and Feel".